Die Reise geht um 08.50 Uhr weiter. Der Flug dauert etwa zwei Stunden. Wir haben eine riesige Boeing 777. Gefühlt sind wir die einzige Passagiere. Fast alle Plätze sind leer.
Es ist hell und wir können die Landschaft geniessen. Die Autobahn übers Wasser, welche an der Hafeneinfahrt unter Wasser verschwindet. Viele grosse und kleinere Inseln und die viele Boote auf dem Wasser.
Der Flug verlief ruhig und an der Immigration konnten wir ohne Probleme durch. Als wir in der Empfangshalle kamen, wartete unser Taxifahrer bereits auf uns. Er fragte, ob wir eine SIM-Karte benötigen. Und ob wir den brauchen. Wir wollen mit euch in Kontakt bleiben.
Er brachte uns zu einem Schalter, wo wir übrigens auch Geld wechseln konnten, wir haben eine SIM-Karte für einen Monat (länger geht leider nicht) mit 150 GB Daten. Gekostet hat uns das CHF 12 und es war fertig eingerichtet und es funktioniert.
An der Wechselstube sind wir dann Millionär geworden. Aus EUR 100 wurden VND 3’060’000 (vietnamisischer Dong). Der kleinste Schein den wir bekommen ist VND 10’000, der grösste VND 500’000. Dann geht es ab nach Hanoi.
Der Flughafen liegt etwa 45 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Überall hängen die vietnamesische Flaggen. Was wohl los ist? Vielleicht finden wir es noch heraus.
Kurz vor dem Stadtzentrum fahren wir über eine riesige Brücke über den roten Fluss. Der ist alles andere als rot. Wir biegen ab und sind mitten im Stadtgetümel. Überall fahren Auto’s, Mopeds und Motorräder kreuz und quer. Einfach den Blinker raus, kurz schauen und Spur wechseln. Dazwischen bewegen sich noch Fussgänger und Rikscha’s.
Kurz vor dem Mittag werden wir sehr freundlich empfangen. Ich bin Miss Monica und werde auch dauernd so angesprochen. Wir bekommen gratis die Möglichkeit früh einzuchecken. Unser Zimmer ist fast fertig und so wird kurzerhand ein Willkommens Tee offeriert. Nach 15 Minuten können wir ins Zimmer.
Im Lift erzählt die Mitarbeiterin, dass sie ihren Chef über unsere gratis Früh-Eincheck-Geschenk erzählt hat. Der Chef hat es zugestimmt, freut sich aber auf eine gute Rezession wenn wir wieder abreisen. Also so läuft der Hasen hier in Vietnam. Das werde ich mir merken.
Wir gehen kurz aufs Zimmer und wollen dann Hanoi unsicher machen. Bei der Rezeption stand ein Zettel über eine gratis Rundgang durch Hanoi. Ich wollte fragen ob wir den haben können. Nun das ist mit einem Guide. Gratis, weil es Studenten sind, welche ihr Englisch aufbessern wollen. Die Rezeptionistin organisiert kurzerhand einen Guide für uns. Wir haben Glück, weil eigentlich muss das einen Tag im Voraus gebucht werden. Aber nach dem Motto «nichts ist unmöglich» wird alles geregelt.
Wir haben anderthalb Stunde bis der Guide kommt. Also los, gehen wir zum Hoan Kiem See. Ein kleiner See mit einer Tempelinsel, Jadeberginsel. Wir finden uns ziemlich gut zurecht und als Kamikaze Spaziergänger behaupten wir uns sehr gut. Ich habe gelesen, einfach reinlaufen, schauen aber nie anhalten auf der Strasse. Es stimmt, mal laufen wir langsam, dann wieder schneller, aber alle fahren um uns herum 🤪.
Wir wollen den Ngoc Son Tempel besuchen und müssen Eintritt zahlen. Ein riesiger Betrag VND 100’000, das sind etwa CHF 3. An diesen vielen Nullen müssen wir uns noch gewöhnen.
Der Ngoc Son Tempel ist sehr schön. Es hat drei verschiedene Räumlichkeiten. Alle können wir betreten. Im letzten Raum müssen wir die Schuhen abziehen und die Verunreinigungen draussen lassen. In einem Nebenraum liegen zwei riesige konservierte Schildkröten. Sie sind eines der vier wichtige Tierarten. Sie stehen für die Langlebigkeit.
Danach gehen wir zurück zum Hotel und warten auf unseren Guide. Kurz vor zwei kommt eine junge Frau. Sie spricht fast kein Englisch. Hmmmm, wir müssen anscheinend noch auf jemanden warten. Wir warten und warten und 20 Minuten später kommt eine weitere junge Dame Chuc Ly. Sie spricht sehr gut Englisch. Sie studieren beide Englisch an der Universität von Hanoi. Chuc Ly übernimmt zum Glück die Führung.
Es geht zum Hoan Kiem See, zum Monument von Ly Thai To, zu das internationalen Postgebäude von Vietnam (das wurde übrigens von den Franzosen gebaut), zur Eisdiele, zur Kirche St. Joseph’s Cathedral (eine katholische Kathedrale gebaut von den Franzosen) und zum Schluss in einem Streetfood Restaurant.
Die Eindrücke sind fantastisch. Chuc Ly wusste auch viel zu erzählen. Lý Thái Tổ ( 8. März 974 – 31. März 1028 ) war der Gründungskaiser der Lý-Dynastie in der vietnamesischen Geschichte. Er regierte 18 Jahre lang, von 1009 bis zu seinem Tod im Jahr 1028. Seine Herrschaft konzentrierte sich vor allem auf die Niederschlagung von Aufständen, da sich das Volk der Ly-Dynastie noch nicht vollständig unterworfen hatte. Nachdem die Bevölkerung beruhigt und die Zentralregierung gefestigt war, verlegte er 1010 die Hauptstadt von Hoa Lu ( Ninh Binh ) nach Dai La ( Hanoi ) und benannte sie in Thang Long um. Dies markierte den Beginn der langfristigen Entwicklung der Ly-Dynastie und den offiziellen Startschuss für die über tausendjährige Geschichte von Thang Long – Hanoi als Hauptstadt (Quelle: Wikipedia) .
Die französische Besetzung Vietnams begann 1858 mit dem Angriff auf die Kaiserstadt Huế und der Eroberung Saigons, was zur Kolonisierung Französisch-Indochinas führte, das aus der Kolonie Cochinchina und den Protektoraten Annam und Tonkin bestand und die heutigen Länder Vietnam, Laos und Kambodscha umfasste. Der Widerstand der vietnamesischen Unabhängigkeitsbewegung unter Ho Chi Minh mündete nach dem Zweiten Weltkrieg im Indochinakrieg (1946–1954), der mit der Niederlage Frankreichs in der Schlacht von Dien Bien Phu endete und die Entkolonialisierung einleitete. In 2025 wurde die 30-jährige Unabhängigkeit von Vietnam gefeiert (Quelle: Wikipedia) .
Am Schluss sind wir in einem Streetfood Restaurant in der Nähe des Hotels was kleines Essen gegangen. Wir bekamen sämtliche Zutaten um Frühlingsrollen selber zu machen. Unsere Tourguides staunten nicht schlecht, als wir mit den Chopsticks anfingen zu arbeiten. Die Frühlingsrollen haben wir gut hingekriegt und mit der Satay-Sauce haben sie wunderbar geschmeckt. Zahlen durften natürlich wir 😁. Wir haben zu viert gut und viel gegessen. Abrechnen mussten wir VND 100’000, entspricht etwa knappe CHF 3.50.
Abends sind wir selbständig noch rumgelaufen. Da wir nicht wirklich Hunger hatten, haben wir bei einer Frau mit Fahrradkochstelle zwei Würstchen gekauft. Gegen unsere Gewohnheiten muss man hier handeln. Sie wollte VND 30’000 für ein Würstchen VND 40’000 für zwei. Ich habe sie auf VND 30’000 heruntergehandelt. Man muss immer freundlich Lächeln und dann klappt das.
De reis gaat om 08.50 uur verder. De vlucht duurt ongeveer twee uur. We hebben een enorme Boeing 777. Het voelt alsof we de enige passagiers zijn. Bijna alle stoelen zijn leeg.
Het is licht en we kunnen genieten van het landschap. De snelweg over het water, die bij de haveningang onder water verdwijnt. Veel grote en kleinere eilanden en de vele boten op het water.
De vlucht verliep rustig en bij de immigratiedienst konden we zonder problemen door. Toen we in de ontvangsthal aankwamen, stond onze taxichauffeur al op ons te wachten. Hij vroeg of we een simkaart nodig hadden. En of we die nodig hadden. We willen graag met jullie in contact blijven.
Hij bracht ons naar een loket waar we trouwens ook geld konden wisselen. We hebben een simkaart voor een maand (langer kan helaas niet) met 150 GB data. Dat kostte ons CHF 12 en het was meteen klaar voor gebruik en het werkt.
Bij het wisselkantoor zijn we miljonair geworden. Van 100 euro werden 3.060.000 VND (Vietnamese dong). Het kleinste biljet dat we krijgen is 10.000 VND, het grootste 500.000 VND. Daarna gaan we naar Hanoi.
De luchthaven ligt op ongeveer 45 minuten van het stadscentrum. Overal hangen Vietnamese vlaggen. Wat zou er aan de hand zijn? Misschien komen we er nog achter.
Vlak voor het stadscentrum rijden we over een enorme brug over de rode rivier. Die is allesbehalve rood. We slaan af en bevinden ons midden in de drukte van de stad. Overal rijden auto’s, brommers en motorfietsen kriskras door elkaar. Gewoon de richtingaanwijzer aanzetten, even kijken en van rijstrook wisselen. Daartussen bewegen zich nog voetgangers en riksja’s.
Kort voor de middag worden we heel vriendelijk ontvangen. Ik ben Miss Monica en word ook steeds zo aangesproken. We krijgen de mogelijkheid om gratis vroeg in te checken. Onze kamer is bijna klaar en dus wordt ons zonder meer een welkomstthee aangeboden. Na 15 minuten kunnen we naar de kamer.
In de lift vertelt de medewerkster dat ze haar baas heeft verteld over ons gratis vroeg-inchecken-cadeau. De baas heeft ermee ingestemd, maar kijkt uit naar een goede recensie als we weer vertrekken. Zo gaat dat hier in Vietnam. Dat zal ik onthouden.
We gaan even naar onze kamer en willen dan Hanoi onveilig maken. Bij de receptie lag een briefje over een gratis rondleiding door Hanoi. Ik wilde vragen of we die konden krijgen. Nou, dat is met een gids. Gratis, omdat het studenten zijn die hun Engels willen verbeteren. De receptioniste regelt zonder meer een gids voor ons. We hebben geluk, want eigenlijk moet dat een dag van tevoren worden geboekt. Maar volgens het motto «niets is onmogelijk» wordt alles geregeld.
We hebben nog anderhalf uur voordat de gids komt. Laten we naar het Hoan Kiem-meer gaan. Een klein meer met een tempeleiland, Jadeberg-eiland. We vinden onze weg vrij goed en als kamikaze-wandelaars doen we het erg goed. Ik heb gelezen dat je gewoon moet doorlopen, kijken maar nooit stoppen op straat. Het klopt, soms lopen we langzaam, dan weer sneller, maar iedereen rijdt om ons heen 🤪.
We willen de Ngoc Son-tempel bezoeken en moeten entreegeld betalen. Een enorm bedrag van VND 100.000, dat is ongeveer CHF 3. We moeten nog wennen aan al die nullen.
De Ngoc Son-tempel is erg mooi. Hij bestaat uit drie verschillende ruimtes. We mogen ze allemaal betreden. In de laatste ruimte moeten we onze schoenen uitdoen en het vuil buiten laten. In een aangrenzende ruimte liggen twee enorme geconserveerde schildpadden. Ze behoren tot de vier belangrijkste diersoorten. Ze staan symbool voor een lang leven.
Daarna gaan we terug naar het hotel en wachten we op onze gids. Kort voor twee uur komt er een jonge vrouw aan. Ze spreekt bijna geen Engels. Hmmmm, blijkbaar moeten we nog op iemand wachten. We wachten en wachten en 20 minuten later komt er nog een jonge dame, Chuc Ly. Ze spreekt heel goed Engels. Ze studeren allebei Engels aan de universiteit van Hanoi. Gelukkig neemt Chuc Ly de leiding over.
We gaan naar het Hoan Kiem-meer, het monument van Ly Thai To, het internationale postgebouw van Vietnam (dat overigens door de Fransen is gebouwd), de ijssalon, de St. Joseph’s Cathedral (een katholieke kathedraal gebouwd door de Fransen) en tot slot naar een streetfoodrestaurant.
De indrukken zijn fantastisch. Chuc Ly had ook veel te vertellen. Lý Thái Tổ (8 maart 974 – 31 maart 1028) was de stichter van de Lý-dynastie in de Vietnamese geschiedenis. Hij regeerde 18 jaar lang, van 1009 tot aan zijn dood in 1028. Zijn heerschappij was vooral gericht op het neerslaan van opstanden, omdat het volk zich nog niet volledig had onderworpen aan de Ly-dynastie. Nadat de bevolking was gekalmeerd en de centrale regering was geconsolideerd, verplaatste hij in 1010 de hoofdstad van Hoa Lu (Ninh Binh) naar Dai La (Hanoi) en hernoemde deze tot Thang Long. Dit markeerde het begin van de langdurige ontwikkeling van de Ly-dynastie en het officiële startschot voor de meer dan duizendjarige geschiedenis van Thang Long – Hanoi als hoofdstad (Bron: Wikipedia).
De Franse bezetting van Vietnam begon in 1858 met de aanval op de keizerlijke stad Huế en de verovering van Saigon, wat leidde tot de kolonisatie van Frans Indochina, dat bestond uit de kolonie Cochinchina en de protectoraten Annam en Tonkin en de huidige landen Vietnam, Laos en Cambodja omvatte. Het verzet van de Vietnamese onafhankelijkheidsbeweging onder leiding van Ho Chi Minh mondde na de Tweede Wereldoorlog uit in de Indochinese Oorlog (1946-1954), die eindigde met de nederlaag van Frankrijk in de Slag om Dien Bien Phu en het begin van de dekolonisatie inluidde. In 2025 werd de 30-jarige onafhankelijkheid van Vietnam gevierd (Bron: Wikipedia).
Aan het einde zijn we iets gaan eten in een streetfoodrestaurant in de buurt van het hotel. We kregen alle ingrediënten om zelf loempia’s te maken. Onze gidsen waren behoorlijk verbaasd toen we met de eetstokjes aan de slag gingen. De loempia’s zijn goed gelukt en met de satésaus smaakten ze heerlijk. Natuurlijk mochten wij betalen 😁. We hebben met z’n vieren lekker en veel gegeten. We moesten VND 100.000 betalen, wat neerkomt op ongeveer CHF 3,50.
’s Avonds zijn we nog zelfstandig rondgelopen. Omdat we niet echt honger hadden, hebben we bij een vrouw met een fietskeuken twee worstjes gekocht. In tegenstelling tot onze gewoonten moet je hier onderhandelen. Ze wilde VND 30.000 voor één worstje en VND 40.000 voor twee. Ik heb haar teruggebracht tot VND 30.000. Je moet altijd vriendelijk glimlachen, dan lukt het wel.






























Schreiben Sie einen Kommentar zu Joje biemans Antworten abbrechen